Führung durch die Kellergewölbe

Heute haben wir uns 09:30 Uhr wie der auf der Rosengasse getroffen und haben den Tagesplan besprochen:

Dann sind wir gleich zur Albrechtsburg gelaufen. Dort bekamen wir wieder durch die Museumspädagogin Frau Naundorf eine Führung durch die Kellergewölbe. Ales erstes sind wir in das Kellergewölbe der Museumspädagogik gegangen.  Dort hat Frau Naundorf erstmal allgemeines zu den Kellergewölben erzählt. Dass das Schloss im 15. Jahrhundert gebaut wurde und der Burgberg erweitert werden musste, als das Schloß gebaut wurde. Da mussten die Leute damals ganz viel Geröll, Erde, Steine und so auf den Berg schaffen. Der Burgberg selbst ist ja ein Felsen. DIesen haben die Menschen damals aber nicht weggeräumt, sondern einfach daherum gebaut. Und weil der Burgberg natürlich uneben ist, haben die Keller auch verschiedene Höhen. Die sind nämlich in 3 Etagen angeordnet, wobei es noch viele kleine Zwischenetagen gibt.

 

Als erstes waren wir dann im Wendelsteinkeller. Dahin sind wir aus dem museumspädagogischen Raum, dem sogenannten Mittelkeller - 26 Stufen ins Tonnengewölbe gegangen:

Wie ihr seht, werden da heute Veranstaltungen durchgeführt. Früher allerdings stand da ein großes Fass mit Kräuterwein drin.

Dann waren wir im Tiefen Keller, der uns zu Schießscharten führte. Von dort haben früher die Bewacher das Schloß gegen Eindringlinge mit einem ganz langen Gewehr, der sogenannten Hakenbüchse beschützen sollen - mussten sie aber nicht.

Danach kamen wir - immer noch im Tiefen Keller - an eine Stelle, dort war früher alles voller - naja - also oben drüber waren die Plumpsklos! Alles klar?

Dann sind wir in den allertiefsten Keller gegangen. Der war sogar 36 Stufen unter der Ebene, auf der auch der Raum der Museumspädagogik ist. Dort standen früher Mühlen, die Mineralien gemahlen haben. Die Kraft dafür kam von Pferden, die vor der Tür in einem sogenannten Pferdegöpel eine Welle antrieben. Nebenan war deshalb auch ein Pferdestall:

Dann kamen wir zum verschütteten Keller. Dieser wurde irgendwann freigelegt, liegt 24 Stufen unter der Ebene des Raumes der Museumspädagogik und ist ein Tonnengewölbe mit einem besonderen Höhepunkt. Dieser Raum hat nämlich eine konstante Temperatur von 8 Grads Celsius und wurde früher genutzt, um die Tonerde zu lagern. Dieses wurde dann durch eine Öffnung in der Decke herabgeschüttet:

Und dort wurden vor 14 Jahren bei Ausgrabungen Grünling gefunden. Das ist zwar geformte, aber noch nicht gebrannte Tonerde und die hier ist ungefähr 300 Jahre alt:

Oh da waren heute viele spannende und interessante neue Informationen dabei. Nach der Führung - vielen Dank an Frau Naundorf - sind wir einkaufen gegangen und konnten im Schmalen Haus ein leckeres Mittagessen und danach ein Tobepause im Käthe-Kollwitz-Park machen. Die letzten anderthalb Stunden haben wir dann versucht, die Kellergewölbe darzustellen - mit Papier und Minecraft.

Und heute in zwei Wochen werden wir die Modelle weiterbauen, den Burgberg weitergestalten und die Keller in Minecraft fertigstellen.

Dieses Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit: